Unsere Firmengeschichte

Unsere Geschichte begann 1930 als Kleinstbetrieb in einer Stadtvilla im niedersächsischen Celle. Als Traditions- und Familienunternehmen liefern wir heute unsere Qualitätsblockflöten an Kunden auf der ganzen Welt. Erfahren Sie mehr von unserem Werdegang über die Zeitleiste mit besonderen Meilensteinen aus unserer Historie.

  • 1
    1930

    Die Geschichte des Familienunternehmens begann 1930: Hermann Johannes Moeck (9.7.1896 - 9.10.1982) gründete den Moeck Musikverlag und vertrieb darüber hinaus Blockflöten, die er im sächsischen Vogtland herstellen ließ. Als hochmusikalischer Mensch mit handwerklicher Veranlagung, legte er oft selbst Hand an, um die Qualität "seiner" Flöten zu verbessern.

  • 2
    1948

    1948 trat sein Sohn Hermann Alexander Moeck (16.9.1922 - 9.7.2010) in das Unternehmen ein und wurde 1960 Alleininhaber. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Blockflötenherstellung im großen Stil und das Unternehmen wuchs, sodass 1962 ein neues Werksgelände in Altencelle bei Celle bezogen werden konnte.

  • 3
    Die späten 1960er Jahre

    Auf Grundlage von historischen Blockflöten aus europäischen Museen und Sammlungen wurden nach und nach neue Modelle entwickelt. Der Blockflötenbauer Friedrich von Huene (20.2.1929 – 8.5.2016) entwarf die Rottenburgh-Serie für Moeck in den späten 1960er Jahren. Die Blockflöte emanzipierte sich von ihrem Dasein als Einstiegs- und Laieninstrument und hielt Einzug in die Studiengänge der Hochschulen. 

    Begleitend zur Instrumentenherstellung bildete die Verlagstätigkeit mit der Herausgabe hochwertiger Noteneditionen, ganz besonders auch der zeitgenössischen Blockflötenmusik und Fachbüchern zum Thema Blockflöte und Holzblasinstrumentenbau, einen weiteren wachsenden Geschäftszweig.

  • 4
    1985

    Erstmalig 1985 fand der Moeck SRP Solo Recorder Competition in England statt. Dieser internationale Wettbewerb für ambitionierte junge Spieler hat auch heute einen hohen Stellenwert und viele bekannte Blockflötenspieler gehören zu den Preisträgern, wie z.B. Dorothee Oberlinger, die den Wettbewerb 1997 für sich entscheiden konnte. Der Wettbewerb findet im zweijährigen Turnus im Rahmen des London International Festival of Early Music (LIFEM) statt.

  • 5
    Ab 2002

    Zum Ende des Jahres 2002 zog sich Dr. Hermann Moeck aus der Firmenleitung zurück und übergab den Betrieb an seine Tochter Sabine Haase-Moeck, die ihn zusammen mit ihrem Ehemann Dr. Ronald Haase leitete. Viele technische Neuerungen wurden seitdem umgesetzt. Dazu gehört die Erweiterung der Klappenmanufaktur um eine eigene Gießerei im Jahr 2006. Seither entstehen hier die Klappensätze für alle Instrumente vom Messingguss über das Verlöten bis zum Feinschliff vollständig in präziser Handarbeit. 

  • 6
    Ab 2014

    Kurz vor dem 85. Betriebsjubiläum stand ein weiterer Generationswechsel bevor. Im Juni 2014 bestellte die Gesellschafterin Sabine Haase-Moeck ihren Sohn Jan Nikolai Haase und ihren Neffen Florian Haase als Geschäftsführer. Seither führen beide gemeinsam das Unternehmen nun schon in vierter Generation.

  • 7
    2015 - 2017

    In den Jahren 2015 und 2017 wurden zwei neue Lagerhallen errichtet. Die Lagerbedingungen für Rohmaterial und Noten wurden dadurch verbessert. Außerdem konnte durch den Neubau der Energiebedarf bedeutend reduziert werden.

  • 8
    2024

    Die Installation und Inbetriebnahme einer großflächigen Photovoltaikanlage auf den Dachflächen der beiden Lagerhallen initiierte die Selbstversorgung mit grünen Strom. Die Anlage generiert mehr elektrische Energie als das Unternehmen benötigt. Der überschüssige Strom wird eingespeist und leistet somit seinen Beitrag, auch andernorts den Bedarf an grünem Strom zu decken.

Loading...