Kynseker
Schon an der Außenform erkennt man, dass die Kynseker ein Bindeglied zwischen der geraden Form der Renaissanceblockflöte und der prächtig gedrechselten Barockblockflöte ist. Doch auch ihr Innenleben und ihr Klangbild zeugen davon, dass es sich hier um eine Zwischenstufe in der Geschichte des Blockflötenbaus handelt:
- ihre Bohrung ist enger als die einer Renaissanceblockflöte, aber weiter als die eine Barockblockflöte,
- ihre Tonlöcher sind z. T. kleiner als die einer Renaissanceblockflöte, aber größer als die einer Barockblockflöte,
- ihr Tonumfang ist mit über zwei Oktaven größer als der einer Renaissanceblockflöte,
- ihr Klang ist fast so kräftig und grundtönig wie der einer Renaissanceblockflöte, dabei aber schlanker und flexibler. Die Eleganz und Beweglichkeit einer Barockblockflöte ist aber noch längst nicht erreicht.
Unsere Kynseker-Frühbarockblockflöten eignen sich stilgerecht für die Musik Jacob van Eycks und seiner Zeitgenossen.
8250 Kynseker
Unsere frühbarocke Sopranblockflöte nach originalen Vorbildern von H. F. Kynseker (Nürnberg, 1636–1686) aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Zweiteilig aus Pflaumenholz gefertigt, mit Einfachlöchern und gestimmt auf a1 = 442 Hz.
8350 Kynseker
Unsere frühbarocke Altblockflöte nach originalen Vorbildern von H. F. Kynseker (Nürnberg, 1636–1686) aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Zweiteilig aus Pflaumenholz gefertigt, mit Einfachlöchern und gestimmt auf a1 = 442 Hz.